HTW Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin

  • Fachrichtung Angewandte Automation

    Die Industrie steht vor gewaltigen Umwälzungen, denn die Jahrzehnte der Verschwendung gehen ihrem Ende entgegen. Vorbei ist die Zeit, als man sich nahezu unbegrenzter Ressourcen an Energie und Material bedienen konnte, um neue Produkte zu fertigen oder die Infrastruktur auszubauen. In Zukunft gehören Ökonomie und Ökologie zusammen. Nur wer nachhaltig fertigt, wer den Energieeinsatz und die Umweltverschmutzung verringert, hat wirtschaftlich eine Chance – und trägt dazu bei, die Lebensqualität der Menschen zu erhalten oder zu verbessern. Das ist eine echte Herausforderung für die globale Zivilisation.
    Das Master-Studium der Angewandten Automation vermittelt das Wissen, diesen Trend aktiv mitzugestalten. In einem viersemestrigen Studium entwickeln die Studierenden die ingenieurtechnische Kompetenz, um intelligente und sparsame Systeme für vielfältige Anwendungen zu konstruieren. Aus der klugen Verknüpfung der Ströme von Material, Energie, Daten und Arbeitskraft schöpft die Industrie ihre innovativen Ideen, um grün und schlank zu werden. Experten sprechen von einer neuen "industriellen Revolution", dem Übergang zur "Smart Economy".
    Das Studium bietet drei Vertiefungsrichtungen: Automatisierungstechnik, Energietechnik und Gebäudeautomation.

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  • Fachrichtung Elektrotechnik

    Im Mittelpunkt des Studienganges Elektrotechnik an der HTW Berlin steht die elektrische Energie. Kraftvoll treibt sie die Maschinen in der Industrie an, bewegt Bahnen und Schiffe, erleuchtet Häuser, Straßen und Städte. Aber Strom hat nicht nur Kraft, er ist auch intelligent. Die Automation erstreckt sich vom intelligenten Kühlschrank über die computergesteuerte Logistik eines Flughafens bis zur Bordelektronik von Fahrzeugen oder den Schaltknoten des Internets. Überall ist die Elektrotechnik am Werke, scheinbar unsichtbar und doch nicht zu übersehen – vom kleinsten Mikrochip bis hin zur gigantischen Turbine im Kraftwerk. Elektrotechniker haben ihre Hand an den Schaltstellen der modernen Gesellschaft.
    Der Bachelor-Studiengang Elektrotechnik bietet zwei Vertiefungen an: die Elektrische Energietechnik und die Automatisierungstechnik. Sie stehen für die kraftvolle und die intelligente Spielart dieser Technik. Und zunehmend geht es in der Industrie darum, Strom durch intelligente Systeme zu sparen oder seine Effektivität zu erhöhen. Denn elektrischer Strom ist der kostbare Saft, aus dem sich unser Wohlstand speist.

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  • Fachrichtung Fahrzeugtechnik

    Den Studenten werden die naturwissenschaftlichen und technischen Grundlagen vermittelt, um Fahrzeuge konstruieren und fertigen zu können. Dabei erhalten sie einen detaillierten Einblick in die Bereiche Fahrwerk, Fahrzeugelektrik und Mechatronik, Regelungstechnik und Fahrdynamik, Motorentechnik, Recycling sowie Sachverständigenwesen. Eine Besonderheit des Studiums: Die Studierenden können einen deutsch-chinesischen Doppelabschluss erwerben.
    Das Master-Studium konzentriert sich auf Verbrennungsmotoren, Fahrwerk, Fahrzeugelektronik, Fahrzeugmesstechnik, Fahrdynamik, Sachverständigenwesen, Recycling und die Produktionstechnik. Zahlreiche Laborübungen unterstützen die Vorlesungen und Seminare. Im dritten Semester steht ein Auslandspraktikum in der Industrie auf dem Plan. Es dauert zwölf Wochen. Anschließend wird das Studium an der HTW Berlin mit Lehrveranstaltungen zur Fahrzeugtechnologie, zum Verkehr und in den Wahlpflichtfächern fortgesetzt.

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  • Fachrichtung Informations- und Kommunikationstechnik

    Das Fachwissen in der Informations- und Kommunikationstechnik (IuK) wird immer schneller erneuert und erweitert. Um bei dieser rasanten Entwicklung am Ball zu bleiben, machen sich die Studierenden des Master-Studiums mit den neuesten Trends der Informatik, Telekommunikation, Nachrichtentechnik und Automatisierungstechnik vertraut. In vielen Industriezweigen treiben diese Technologien den Fortschritt an. Beispiele sind vernetzte Systeme zur Kommunikation und Steuerung im intelligenten eHome und eOffice, in der Automobilwirtschaft (eCar) oder als Rückgrat industrieller Prozessautomatisierungen (eControl).
    In der Wertschöpfung der modernen Industrie spielen vernetzte Systeme der Informations- und Kommunikationstechnik eine herausragende Rolle. Dabei wächst die Komplexität der Aufgaben und Herausforderungen. Einzelne Fachleute können sie allein nicht erfüllen, das ist ein Job für kreative Teams aus Experten verschiedener Disziplinen.
    Die Dozenten des Studiengangs IKT arbeiten eng mit der Industrie zusammen, um die Studieninhalte am aktuellen Stand der Technik auszurichten. Neu eingerichtete Speziallabore bieten den Studierenden eine exzellente Lernplattform, um moderne technische Systeme zu planen, zu entwerfen und zu realisieren. Neueste Versionen leistungsstarker Software und Hardware sichern eine attraktive Ingenieurausbildung auf hohem Industrieniveau.

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  • Fachrichtung Ingenieurinformatik

    Der Einsatz von Computern in der Arbeitswelt von Ingenieuren nimmt stetig zu: Von der Erstellung einer ersten Skizze bis hin zur gesamten Ressourcenplanung in einem Produktionsprozess — überall sind IT-Systeme im Einsatz. Deshalb stehen an der HTW Berlin die grundlegenden computerorientierten Arbeits- und Verfahrensweisen auf dem Stundenplan: Die Studierenden lernen, wofür Abkürzungen wie CAD (Computer-Aided Design), FEM (Finite-Elemente-Methode) oder ERP (Enterprise Resource Planning) stehen und wie man diese Werkzeuge am besten einsetzt. Denn nur wer die oft sehr komplexen informationsverarbeitenden Systeme beherrscht, kann beispielsweise marktgängige Lösungen auf konkrete Produktionsbedingungen anpassen oder die Systeme für die besonderen Be-dürfnisse von Ingenieuren weiterentwickeln.
    Doch um IT gezielt einsetzen zu können, muss man sich auch in dem Kernarbeitsbereich auskennen: Im Mittelpunkt des ingenieurwissenschaftlichen Ausbildungsteils steht an der HTW Berlin deshalb der Maschinenbau. Hier lernen die Studierenden, beispielsweise in Modulen wie Mathematik, Technischer Mechanik, Werkstoff- und Fertigungstechnik oder auch Thermodynamik, die wesentlichen Grundlagen des Faches. Und erfahren damit zugleich, wo ihre vertieften IT-Kenntnisse beim ingenieurwissenschaftlichen Entwerfen, Konstruieren und Produzieren besonders gefragt sind.

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  • Fachrichtung Maschinenbau

    An der HTW Berlin werden im Bachelor-Studiengang künftige Expertinnen und Experten für den Entwurf, die Konstruktion und Fertigung von Maschinen, Fahrzeugen und Anlagen ausgebildet. Die naturwissenschaftlichen und technischen Grundlagen aus den ersten Semestern werden vertieft: in Fertigungstechnik, Schweißtechnik, Berechnungen, Konstruktion, Prozesslenkung, Werkstoffauswahl, Robotertechnik, Hydraulik und Pneumatik oder Programmierung.
    Das Master-Studium bietet zwei Vertiefungen: den konstruktiven Leichtbau und dynamische Maschi-nensysteme. Einen hohen Stellenwert nehmen das Projektmanagement und die Laborübungen ein. Sie helfen den Studierenden, ihr theoretisches Wissen zu überprüfen und mit praktischen Erfahrungen zu untermauern.

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  • Fachrichtung Mikrosystemtechnik

    Die Mikrosystemtechnik führt die Mikroelektronik, Messtechnik und klassische Ingenieurkunst zusammen. Auch chemische Reaktoren, biologische Zellsysteme und Molekülstrukturen aus der Nanomedizin und optische Systeme wie LED und Lichtwellenleiter fließen in die Mikrosystemtechnik ein. Vielseitigkeit, lebenslanges Lernen und ein hohes Maß an Kreativität kennzeichnen dieses Berufsfeld — der richtige Job für Tüftler, Visionäre und Trendsetter.
    Die Mikrosystemtechnik liefert intelligente Ideen, die in der Sensorik, in der Medizintechnik, in der Energiewirtschaft, in Hausgeräten, in Computern und in der Unterhaltungselektronik oder im Automobilbau dringend benötigt werden. Immer kleinere Baugruppen müssen immer mehr leisten — mit immer geringerem Verbrauch an Material und Energie.

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  • Fachrichtung Nachrichtentechnik

    Sekundenschnelle Datenströme verbinden die Menschen auf allen Erdteilen, über Ländergrenzen hinweg. Hochfrequente Mobilfunknetze mit UMTS, Breitbandkabelnetze und zunehmend auch optische Datentechnik kennzeichnen die rasante Entwicklung in diesem Gebiet der Hochtechnologie.
    Die Geschwindigkeit des Informationsaustauschs bestimmt den Takt der modernen Industriegesellschaft. Die Experten und Expertinnen der Nachrichtentechnik knüpfen Netze, um den Austausch von Ideen und Gedanken zu ermöglichen.
    Ausgestattet mit erstklassigen Laboren bietet der Bachelor-Studiengang Nachrichtentechnik an der HTW Berlin jedes Jahr 80 jungen Menschen die Chance, in dieses zukunftsträchtige Berufsfeld einzusteigen.

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  • Fachrichtung Systems Engineering

    Einfache Lösungen waren gestern. Die globalisierte Welt ist komplex. Sie braucht Lösungen, die unterschiedlichsten Anforderungen gerecht werden. Der Systemgedanke – das Denken in komplexen Zusammenhängen – ist die Herausforderung. Innovationen und kurze Lebenszyklen bestimmen moderne Produkte und ihre Märkte. Sie zu entwickeln und zu fertigen, erfordert kompetente, kreative und weitsichtige Ingenieure und Ingenieurinnen. Sie erkennen systemtechnische, funktionale, technologische und gestalterische Zusammenhänge und finden die optimale Lösung.
    Der Master-Studiengang System Engineering an der HTW Berlin vermittelt die dafür erforderlichen Kompetenzen. Dabei geht es um den gesamten Lebenszyklus eines Systems: von der Definition der Anforderungen über das Systemdesign und die Umsetzung von Teilsystemen bis zur Dokumentation und dem abschließenden Systemtest. Der Schwerpunkt liegt auf rechnergestützten Engineering Tools, die den Prozess vom Entwurf bis zur Realisierung durchgängig begleiten. Hardware und Software stehen gleichberechtigt nebeneinander. Neben technischen werden auch wirtschaftliche Kompetenzen entwickelt. Besonderes Augenmerk gilt den Mikrosystemen sowie der Analyse von Alternativen, welche Teilaufgabe eines Systems besser mit Hardware oder mit Software gelöst werden kann.

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