Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNE)

MADERA WOODRESEARCH - HOCHSCHULE FÜR NACHHALTIGE ENTWICKLUNG EBERSWALDE

Mit der Neugründung des Fachbereichs Holztechnik an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (FH) im Jahre 1993 wurde eine lange Tradition der Holzforschung und Lehre wieder aufgenommen. Nachdem 20-jährigen Bestehen des Fachbereichs Holztechnik an der ehemaligen Fachhochschule Eberswalde kann hier auf eine über 180-jährige Tradition der Forschung und Lehre im Bereich der Wertschöpfungskette Forst-Holz zurückgeblickt werden.

Während in den frühen Jahren der Forschung an der Hochschule inhaltlich im wesentlichen auf den klassischen chemischen Holzschutz ausgerichtet waren, wurde zu Beginn des letzten Jahrhunderts auch die technologische Forschung um das Holz in Eberswalde etabliert. Im Jahr 1930 wurden alle Aktivitäten der holztechnologischen Forschung in einem Zentrum zusammengefasst.

Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Forschung im Bereich des Fahrzeug- bzw. Flugzeugbaus sehr intensiv betrieben. Grundlegende Untersuchungen zu geklebten tragenden Konstruktionen wurden durchgeführt und die entsprechenden Entwicklungen vorangetrieben, zum Beispiel die Klemm Flugzeugwerke bzw. die Firma DKW Partner aus der Industrie. Auch in der Zeit der deutschen Teilung wurde in Eberswalde weiter gelehrt und holztechnologische Forschung betrieben. 

In dem Bachelor-Studiengang Holztechnik werden die Studierenden auf leitende Tätigkeiten im Bereich der Be– und Verarbeitung von Holz vorbereitet. Wesentlicher Bestandteil für Studierende, die sich im Bereich Klebetechnik bilden wollen, sind hier die Veranstaltungen, die die Klebetechnik bzw. die Qualitätssicherung zum Inhalt haben. Dazu werden die Studentinnen und Studenten vor allem in den ersten Semestern fachlich übergreifend die technischen und naturwissenschaftlichen Grundlagen für die nachfolgenden fachspezifischen Module vermittelt.

Unbedingte Voraussetzung für die betreffenden ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen sind umfassende Kenntnisse und Beherrschung der Grundlagenfächer wie Mathematik, Physik, Chemie, Maschinenbau und Verfahrenstechnik.

Leistungen im Überblick

+ Untersuchungen und Entwicklungen zum spezifischen Verhalten von Klebstoffen
+ Messung von Materialeigenschaften unter  mechanischer, thermischer und/oder  psychrischer Last und berührungsfreie Verformungs- und  Dehnungsmessung
+ Bestimmung des Relaxationsverhaltens
+ Verfahrenstechnologieentwicklung zur  Holzumformung

Ausbildungsdauer

+ Bachelor     3,5 Jahre
+ Master        1,5 Jahre

  • Fachbereich Wald und Umwelt

    Lehre und Forschung zum Themenkomplex Wald sind die zentralen Tätigkeitsfelder unseres Fachbereiches für Wald und Umwelt. In intensiver Zusammenarbeit mit Privatunternehmen, Verwaltungen und Behörden, sowie unterstützt durch ein breites Netzwerk internationaler Kooperationen haben wir in den letzten Jahren ein grundlegend neues Fachbereichsprofil etabliert.

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  • Fachbereich Landschaftsnutzung und Naturschutz

    Der Fachbereich Landschaftsnutzung und Naturschutz hat sich der Förderung einer Nachhaltigen Entwicklung in Forschung, Lehre und im eigenen Handeln verpflichtet. Nachhaltige Entwicklung setzt voraus, dass die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung stets die Funktions-, Entwicklungs- und Widerstandsfähigkeit der globalen Ökosysteme gewährleistet, sodass diese langfristig widerstandsfähig gegenüber Störungen und Veränderungen sind (Resilienz). Dabei werden komplexe ökologische und soziale Systeme zum einen durch menschliches Handeln verändert und entwickeln sich zum anderen selbst weiter und beeinflussen sich gegenseitig (Ko-Evolution). Der Schutz und die Erhaltung der Naturreichtümer sind somit Grundlagen einer dauerhaften, nachhaltigen wirtschaftlichen Nutzung. Für die gesamte Landschaft ist damit ein differenziertes zukunftsfähiges Nutzungsmanagement im lokalen und globalen Rahmen erforderlich.

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  • Fachbereich Holzingenieurwesen

    Dem Holz gehört die Zukunft. Es wird ressourcenneutral in den Wäldern erzeugt. Die Verarbeitung erfolgt in regionalen und überregionalen Wertschöpfungsketten, an denen viele Teilnehmer partizipieren. Holz hat herausragende Werkstoffeigenschaften für vielfältige Einsatzgebiete. Holz erzeugt Emotionen. Unser vornehmliches Ziel ist es, die Verbundenheit mit dem Werkstoff fachlich kompetent an die Studierenden weiterzugeben. Wir haben eine ganzheitliche Sicht auf den Werkstoff Holz. Biologie, Physik, Chemie und Technologie sind für die werkstoffgerechte Behandlung gleichermaßen bedeutend.

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  • Fachbereich Nachhaltige Wirtschaft

    Der Fachbereich Nachhaltige Wirtschaft verfolgt seit der Gründung im Jahr 1994 eine Entwicklungsstrategie, deren Leitgedanke die nachhaltige Entwicklung ist. Daher sensibilisieren wir unsere Studierende in besonderem Maße auch für das Spannungsfeld zwischen Ökonomie, Ökologie und sozialer Verantwortung - und bereiten sie so auf ein entsprechend verantwortliches Handeln im Unternehmen vor. Darüber hinaus setzte der Fachbereich in der Forschung und der Zusammenarbeit mit der regionalen und überregionalen Wirtschaft Akzente.

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