BTU Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg

Die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg ist mit rund 7.280 Studierenden die zweitgrößte Hochschule und die einzige Technische Universität des Landes Brandenburg.

Die BTU ist eine junge Universität, die sich den aktuellen wissenschaftlichen Herausforderungen stellt. Sie zeichnet sich durch exzellente Grundlagenforschung und praxisnahe angewandte Forschung aus. Ihre wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen dabei auf folgenden Gebieten:

  • Energie-Effizienz und Nachhaltigkeit
  • Kognitive und zuverlässige cyber-physische Systeme
  • Biotechnologie, Umwelt und Gesundheit
  • Smart Regions und Heritage

In diesen Bereichen zählt sie zu den führenden kleinen Technischen Universitäten auch über nationale Grenzen hinweg.

Als Vorreiter erarbeitet sie nachhaltige Lösungsansätze, die weltweit zum Einsatz kommen: sei es bei der Regeneration gestörter Landschaften, der Gestaltung nachhaltiger Energie- und Produktionssysteme, dem Einsatz modernster biotechnologischer Verfahren für unsere Gesundheit, der Nutzung digitaler Strukturen zur Unterstützung der Weltklima- und Umweltziele oder beim Erhalt unseres von Zerstörung bedrohten Weltkulturerbes.

Die BTU pflegt und intensiviert die Zusammenarbeit mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Partneruniversitäten, größeren Industriepartnern sowie kleinen und mittelständischen Unternehmen. Der Austausch von Wissen, Ressourcen und Kompetenzen umfasst einen ständigen Dialog mit regionalen, nationalen und internationalen Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft, bei dem heutige und zukünftige Herausforderungen im Mittelpunkt stehen.

Die Bildungswege werden heute immer heterogener und die BTU hat sich auf diese Anforderungen und Bedürfnisse eingestellt. Sie bietet flexible Karrierewege an, die den individuellen Bedürfnissen in einer sich immer schneller verändernden Welt entsprechen. Studiengänge können universitär, fachhochschulisch, dual und international studiert werden. Von den rund 7.280 Studierenden kommen 30 Prozent aus über hundert verschiedenen Ländern. Die Studierenden schätzen die internationale und familiäre Atmosphäre auf dem Campus.

Studienangebote

  • Panta Rhei gGmbH – Forschungszentrum für Leichtbauwerkstoffe

    Das Forschungszentrum für Leichtbauwerkstoffe Panta Rhei gGmbH betreibt Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Produktion und Verarbeitung innovativer Leichtbauwerkstoffe. In enger Kooperation mit Kunden und Partnern werden maßgeschneiderte Lösungen über die gesamte Wertschöpfungskette erarbeitet. Im Vordergrund stehen hierbei die metallischen Leichtbauwerkstoffe, deren Herstellungs- und Fügetechnologien.

    Das Forschungszentrum, dessen Hauptgesellschafter die BTU ist, beschäftigt sich vor allem mit Leichtbauwerkstoffen auf der Basis von Aluminium, Magnesium, Titan, hochwarmfesten Titanaluminidlegierungen und höherfesten, oberflächenveredelten Stählen.

    • Lehrstuhl Angewandte Physik/Sensorik II
    • Lehrstuhl Füge- und Schweißtechnik
    • Lehrstuhl Konstruktion und Fertigung
    • Lehrstuhl Metallkunde und Werkstofftechnik

    Website

  • Studiengang Elektrotechnik

    Das Studienziel besteht in der praxisorientierten Ausbildung zum Ingenieur in einem der zukunftsträchtigen Profile:

    • Prozessautomatisierung
    • Energiesysteme und Regenerative Energien
    • Kommunikationstechnik und Technische Informatik

    Der Studiengang besetzt folgende clusterrelevanten Themen:

    • Allgemeine Elektronik
    • Rechnerarchitektur und Digitaltechnik
    • Leistungselektronik und elektrische Antriebe
    • Funkbasierende und optische Kommunikationssysteme
    • Mess- und Sensortechnik
    • Technologie elektronischer Bauelemente und Mikrosysteme
    • CAD / CAE elektronische Baugruppen, Fertigung elektronischer Baugruppen
    • Steuerungs- und Regelungstechnik / Industrieautomation

    Website

  • Studiengang Maschinenbau

    • Materialfluss und Logistik
    • Betriebsfestigkeit
    • Werkstofftechnik
    • Kunststofftechnik
    • Konstruktionstechnik
    • Aufbereitung von Basispolymeren zu Hochleistungskunststoffen
    • Messtechnik
    • Maschinen und Prozesse der Kunststoff-und Gummiverarbeitung
    • Tribologie und Oberflächenschutztechnik
    • Fertigungstechnik
    • Technische Mechanik / Maschinendynamik
    • Speicherprogrammierbare Steuerungen
    • Kolben- und Strömungsmaschinen
    • Mit marktorientierter Spezialisierung für Industrie und Dienstleistung
    • Studienschwerpunkt Entwicklung und Konstruktion
    • Studienschwerpunkt Produktionstechnik
    • Studienschwerpunkt Kunststofftechnik

    Website

  • Studiengang Power Engineering

    Der internationale Master-Studiengang Power Engineering hat zum Ziel, Wissen über die nachhaltige Energieversorgung im europäischen Kontext zu vermitteln. Den Schwerpunkt des Studiums bildet das Konzept der sicheren, preiswerten und umweltfreundlichen Energieerzeugung als eine der dringendsten globalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Der Studiengang arbeitet eng mit regionalen und nationalen Energieversorgern zusammen, um eine auch praktisch ausgerichtete Ausbildung zu gewährleisten, die Studierenden ermöglichen soll, selbständige und angewandte Forschungsarbeiten durchzuführen. Das Programm umfasst das gesamte Spektrum der Energieforschung im Bereich traditioneller sowie erneuerbarer Energien und hat eine industrielle Orientierung. Ein Teil der Vorlesungen und Seminare werden von Dozenten aus der Praxis gehalten.

    Innerhalb des internationalen Master-Studiengangs Power Engineering gibt es zwei Studienrichtungen, zwischen denen die Studierenden zu wählen haben:

    • Electrical Power Engineering
    • Power Generation from Fossil and Renewable Fuels

    Berufliche Tätigkeitsfelder

    • Akademische und industrielle Forschung und Entwicklung
    • Planung, Fertigung und Verkauf von technischen Produkten in der Energieindustrie und im Bereich der Energieversorgungsunternehmen sowie in den Bereichen der Energieerzeugung, Übertragung, Verteilung und Anwendung
    • Planungs- und Entwicklungsarbeit für alternative Verwendungen von Energieressourcen

    Website

     

  • Studiengang Transfers-Fluids-Materials in Aeronautical and Space Applications

    Der internationale Masterstudiengang "Transfers-Fluids-Materials in Aeronautical and Space Applications" kombiniert Studienangebote und Forschung in Aerodynamik, Thermodynamik, kompressiblen Strömungen, Turbulenz, Antrieb, Verbrennung, Turbomaschinen und Materialwissenschaften. Themen aus der Grundlagenforschung werden mit Anwendungen insbesondere in Luft- und Raumfahrt verknüpft. Eines der Hauptziele des Programms ist die Schaffung von Synergien zwischen internationalen akademischen und industriellen Forschungszentren. Der Studiengang wird von drei europäischen akademischen Partnern gemeinsam angeboten: Universität Bordeaux (Frankreich), Université catholique de Louvain (Belgien) und Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg (Deutschland). Als Besonderheit bietet Transfers-Fluids-Materials in Aeronautical and Space Applications ein attraktives Mobilitätsschema für Studierende: sie verbringen ein ganzes Semester an jeder Universität. Für die Masterarbeit können die Studierenden eine der Universitäten nach ihren wissenschaftlichen Interessen auswählen.

    Berufliche Tätigkeitsfelder

    Nach Abschluss des Studiums eröffnern sich u. a. folgende berufliche Möglichkeiten:

    • Ingenieure in Unternehmen/Entwicklungsabteilungen des Luft- und Raumfahrtsektors,
    • beratende Ingenieure, Berechnungsingenieure,
    • wissenschftliche Forschung, Promotion.

    Website

     

  • Studiengang Verarbeitungstechnologien der Werkstoffe

    Russland, als Teil Europas, sucht die wirtschaftliche und gesellschaftliche Anbindung an Westeuropa. Gleichzeitig intensiviert die Europäische Union die Kontakte zu Russland, nicht nur als Energielieferant sondern auch als wichtiger Partner für neue Produkte und Technologien. Dieser Doppelmasterstudiengang in Kooperation mit einer der renommiertesten Universitäten - der Staatlichen Polytechnischen Universität Sankt Petersburg (SPbSPU) - steht für eine besonders hohe Qualität der Ausbildung. Der Studiengang ermöglicht es den Studierenden zwei international anerkannte Abschlüsse - M.Sc. der BTU Cottbus-Senftenberg und der SPbSPU - zu erhalten und bietet die Möglichkeit zur anschließenden Promotion.

    Vermittelt werden die fachlichen Kompetenzen entlang der realen und virtuellen Prozesskette - Urformen, Umformen, Fügen, Wärmebehandlung und Simulation. Ziel ist die Ausbildung von hochqualifizierten Ingenieuren für europäische Unternehmen mit Niederlassungen in Russland und für russische Unternehmen mit Sitz in der EU. Die Absolventen erwartet ein verantwortungsvolles Tätigkeitsfeld mit interdisziplinären Schnittstellen- und Projektleitungsaufgaben in Europa und Asien.

    Berufliche Tätigkeitsfelder

    • in inländischen oder ausländischen Unternehmen der Herstellung und Weiterverarbeitung von Werkstoffen
    • Leitendende Funktionen in technologieorientierten kleinen, mittelständischen und großen Unternehmen: z.B. Kraftfahrzeugindustrie, Schienenverkehrsindustrie, Schiffbau, Luft- und Raumfahrt, Stahlindustrie, Gießereien, Ingenieursdienstleister, Anlagenbauer sowie metallverarbeitende Betriebe.
    • Einsatz als Projektingenieur in Geschäftsfeldern von Joint-Ventures zwischen deutschen und russischen Unternehmen.

    Website

     

  • Studiengang Verfahrenstechnik - Prozess- und Anlagentechnik

    Aufbauend auf den Bachelor Verfahrenstechnik (oder andere technische Bachelor-Abschlüsse) vertiefen und spezialisieren die Studierenden ihre Kenntnisse in verschiedenen Bereichen der Verfahrenstechnik: Anlagen- und Sicherheitstechnik, Aufbereitungstechnik, Chemische Reaktionstechnik, Mechanische und Thermische Verfahrenstechnik, Umweltverfahrenstechnik, nachwachsende Rohstoffe, Energieverfahrenstechnik und Prozessoptimierung/Prozessintegrierter Umweltschutz. Mit zur Zeit sechs verfahrenstechnischen Lehrstühlen bietet die Universität ein breit angelegtes Studium an, das den AbsolventInnen die vielfältigen Optionen des Berufsfeldes "Verfahrenstechnik" ohne Einschränkungen erschließt. Eine Besonderheit der Verfahrenstechnik in Cottbus ist die enge Zusammenarbeit mit den Umweltwissenschaften und die Beschäftigung mit umweltbezogenen Fragestellungen.

    Berufliche Tätigkeitsfelder

    • Entwicklung, Planung, Betreuung von industriellen Produktionsverfahren
    • Planung, Bau und Betrieb von verfahrens-technischen Apparaturen und Anlagen
    • Gewinnung von Rohstoffen und Energie
    • Herstellung von Mineralölprodukten, Chemikalien, Lebensmitteln, Pharmazeutika, Baustoffen usw.
    • Forschung und Entwicklung
    • Tätigkeiten in Ingenieurbüros, Genehmigungs- und Überwachungsbehörden (TÜV usw.)

    Website

     

  • Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen

    Das anwendungsorientierte Master-Studium des Wirtschaftsingenieurwesens dauert 3 Semester und beginnt mit einer zweisemestrigen Vertiefung in der jeweiligen Spezialisierungsrichtung Produktionsmanagement, Energiemanagement und Energielogistik oder Digitalisierung. Hier bekommen Sie die Chance, aktiv an aktuellen Forschungsprojekten an der Hochschule oder in Partnerunternehmen mitzuarbeiten, absolvieren aber auch die allgemeinen Module der Unternehmensführung und lernen die Grundlagen des Projektmanagements. Mit der Masterarbeit im 3. Semester schließen sie ihr Studium in der höchsten Stufe der Berufsqualifikation ab.

    Berufliche Tätigkeitsfelder

    • Fertigung und Produktion in allen Industriebereichen
    • Energiewirtschaft
    • Fabrikplanung und Instandhaltungsmanagement
    • Logistik und Materialwirtschaft
    • Qualitätsmanagement, Marketing und Vertrieb
    • Controlling und Finanzwirtschaft
    • Forschung und Entwicklung
    • Führungsverantwortung

    Website

     

  • Fakultät 1 - MINT - Mathematik, Informatik, Physik, Elektro- und Informationstechnik

    Die MINT-Fakultät mit den Bereichen Mathematik, Informatik, Elektrotechnik, Physik und Medizintechnologie ist die Grundlagenfakultät der BTU. Mathematik und Methodik gepaart mit zuverlässiger, sicherer, ubiquitärer, verteilter Datenverarbeitung und den zugrunde liegenden elektronischen Komponenten bilden die Basis für Wissenschaft, Forschung und Lehre an einer Technischen Universität. Die hier entwickelten Methoden und Algorithmen dienen beispielsweise dazu, Katastrophen vorzubeugen, Menschen in Not zu helfen, Verkehrsströme sicher zu leiten oder Industrieanlagen zu steuern. Drahtlose Kommunikationstechnologien sind in diesem Kontext essenziell, da ohne sie eine digitale Welt von morgen nicht auskommen wird. In Zusammenhang mit der strategischen Neuausrichtung der Universität sieht die Fakultät ihr Potential bei der Mitwirkung und Gestaltung maßgeblich im Rahmen der Forschungsfelder "Smart regions" und "Cognitive and dependable cyber-physical systems".

    Website

  • Fakultät 2 - Umwelt und Naturwissenschaften

    Die Fakultät Umwelt und Naturwissenschaften besteht aus den Instituten für Umweltwissenschaften, für Umwelt- und Verfahrenstechnik, für Materialchemie und für Biotechnologie und orientiert sich an den Grundsätzen der Nachhaltigkeit und Gesundheit. Dabei stehen zum einen Ökoeffizienz und Konsistenz in ihrer ingenieurwissenschaftlichen Prägung im Fokus. Die Bewahrung von Qualität und Quantität abiotischer Ressourcen nimmt einen besonderen Stellenwert ein, um sowohl den Schutz als auch die Wiederherstellung dieser Ressourcen mit biologischen und technologischen Mitteln und unter Einbindung sozioökonomischer sowie umweltpolitischer Belange sicherzustellen. Die Energie- und Ressourceneffizienz von Stoffwandlungsprozessen sowie der Einsatz energieeffizienter Materialien wird unter chemischen, biotechnologischen und verfahrenstechnischen Gesichtspunkten betrachtet.
    Zum anderen wird Wissen auf den Gebieten der Medizin und Medizintechnik mit den Schwerpunkten Diagnostik von Autoimmunerkrankungen, Tumorerkrankungen, Infektionen und Entwicklung von Zellkultur- und Gewebesystemen vermittelt.

    Website

  • Fakultät 3 - Maschinenbau, Elektro- und Energiesysteme

    Die Fakultät Maschinenbau, Elektro- und Energiesysteme vereint die Potentiale der Entwicklung von hocheffizienten Antrieben, Konstruktionen und Materialien mit Optimierungen von Prozessen in Produktion und Wertschöpfung. So stehen die Forschung zu emissionsarmen Flugtriebwerken und Leichtbaulösungen mit Faserverbundwerkstoffen und Themen wie Erprobung von Prototypen, Simulationen, Oberflächenbeschichtungen, Qualitätssicherung oder Fabrikplanungssysteme in Bezug zueinander. Im Bereich der Energietechnik und Energiesysteme stehen die Herausforderungen der Energiewende in Bezug auf Wandlung, Speicherung und Verteilung von Strom, Gas und Wärme im Fokus. Die elektrischen Systeme betrachten die prozessorientierte Entwicklung von Mess- und Regelungs-, Steuerungs- und Antriebssystemen.

    Website

  • Fakultät 5 - Wirtschaft, Recht und Gesellschaft

    Ökonomische und rechtswissenschaftliche Grundlagen, wie auch die sozial- und geisteswissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Auswirkungen technischer Entwicklungen auf Mensch, Gesellschaft und Umwelt gehören zum Fächerspektrum einer Technischen Universität. Die Zusammenführung von Philosophie, Wirtschafts-, Rechts- und Sozialwissenschaften in einer Fakultät bietet ein vielversprechendes Potenzial für kooperative Forschungen, beispielsweise zwischen der Philosophie und der Informatik, der Architektur und den Gesundheitswissenschaften an, wie auch zwischen den Rechtswissenschaften, dem Zentrum für Rechts- und Verwaltungswissenschaften (ZfRV) und den Umweltsystemwissenschaften. Die wirtschaftlichen und rechtswissenschaftlichen Kompetenzen der Fakultät, gepaart mit dem technischen, kreativen Erfindergeist der Ingenieurs- und Naturwissenschaften, erschaffen das Potenzial für wirtschaftlichen Aufschwung und Entwicklung in der Region und darüber hinaus.

    Website